Happy Birthday, USA? Einige Gedanken zu unserer gemeinsamen Geschichte … und gute Wünsche aus dem Ausland

Die USA bereiten sich auf den 250. Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli vor, mit dem die Anfänge der Vereinigten Staaten von Amerika gewürdigt werden. Doch wie kann man die stolze Geschichte der Demokratie feiern, wenn sich in den vergangenen anderthalb Jahren so vieles verändert hat, das unsere geschätzten Werte auf den Kopf stellt – allen voran die Meinungsfreiheit, das Fundament einer vielfältigen, offenen, demokratischen und gerechten Gesellschaft? Eine Gesellschaft mit gleichen Rechten und Chancen für alle, nicht nur für die Machthaber.

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Einige Gedanken zu unserer gemeinsamen Geschichte

Als ich 1993 meine Stelle als „Cultural Affairs Specialist“ an der US-Botschaft in Bonn antrat, war das dortige Büro mit einer Reihe von Plakaten geschmückt. Diese erinnerten an verschiedene Veranstaltungen, die die Kulturabteilung im Laufe der Jahrzehnte zur Würdigung der deutsch-amerikanischen Freundschaft und unserer gemeinsamen Geschichte organisiert hatte. Auf einem der Plakate war zu sehen, wie ein Tortenstück aus einem prächtig verzierten Kuchen in den Farben der amerikanischen Flagge – Rot, Weiß und Blau – geschnitten wurde. Der Schriftzug dazu lautete: „A slice of American life has a German filling. 1683“ (Ein Stück amerikanisches Leben hat eine deutsche Füllung. 1683).

1983 – zehn Jahre bevor ich meine Tätigkeit an der US-Botschaft aufnahm – fanden im gesamten Bundesgebiet im Netzwerk der Amerikahäuser und Deutsch-Amerikanischen Institute zahlreiche Veranstaltungen statt, die 300 Jahre deutsche Einwanderung in die USA feierten. Sie erinnerten an dreizehn Familien, Mennoniten und Quaker, die beschlossen hatten, ihre Heimatstadt Krefeld und religiöse Verfolgung hinter sich zu lassen, um ihr Glück in der „Neuen Welt“ zu suchen. Dort trafen sie auf Francis Daniel Pastorius, einen deutschen Juristen, Humanisten und Pädagogen. Gemeinsam gründeten sie die erste dauerhafte deutsche Siedlung namens Germantown – heute ein Vorort von Philadelphia. Sie wurden Teil von William Penns Vision, eine auf religiöser Toleranz basierende Kolonie zu schaffen. Penn, „ein früher Verfechter der Religionsfreiheit […], trat auch für politische Freiheit und eine repräsentative Regierungsform ein.“ In diesem Geiste unterzeichneten Francis Daniel Pastorius und mehrere Quäker aus Pennsylvania im Jahr 1688 einen Protest gegen die Sklavenhaltung – das erste Dokument dieser Art in den englischen Kolonien.

Fun fact:  Das Plakat „A slice of American life has a German filling. 1683“ wird im Internet inzwischen für 250 Dollar gehandelt. Ich hätte eines davon mitnehmen sollen, als die Kulturabteilung der US-Botschaft 1998 nach Berlin umzog.

Geschichte als wandelbare Erzählung

Die USA bereiten sich in diesem Sommer auf ein weiteres historisches Ereignis vor: den 250. Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung, mit der die Anfänge der Vereinigten Staaten von Amerika gewürdigt werden. Ich habe mich gefragt, wie man die stolze Geschichte der Demokratie feiern kann, wenn sich in den vergangenen anderthalb Jahren so vieles gewandelt hat, das unsere Werte auf den Kopf stellt – allen voran die Meinungsfreiheit, das Fundament einer vielfältigen, offenen, demokratischen und gerechten Gesellschaft. Eine Gesellschaft mit gleichen Rechten und Chancen für alle, nicht nur für die Machthaber.

Das National Museum of American History, das zur Smithsonian Institution gehört, begeht das Jubiläum beispielsweise mit einer Ausstellung unter dem Titel „In Pursuit of Life, Liberty & Happiness“ – eine Anspielung auf die berühmte Zeile aus der Unabhängigkeitserklärung. Die Ausstellung „zeichnet nach, wie die Amerikanerinnen und Amerikaner den Versprechen der Staatsgründung nachgingen – oft allen Widrigkeiten zum Trotz oder gegen Widerstände, doch stets in der Überzeugung, dass deren Verwirklichung möglich sei.“ Letztlich strebten Amerikanerinnen und Amerikaner – darunter auch neu angekommene Einwanderer aus aller Welt – nach dem „Amerikanischen Traum“, sei es für sich selbst oder für ihre Kinder. Dieses Versprechen erfüllte sich nicht für jede und jeden; es galt gewiss nicht für versklavte Menschen oder für die Ureinwohner Amerikas, deren Arbeitskraft oder Land ironischerweise erst die Grundlage für diesen Traum bildete. Dennoch war der amerikanische Traum stets ein kraftvolles Narrativ – bis heute. Um eine weitere bekannte Metapher zu bemühen: Amerika war das Leuchtfeuer auf dem Hügel, das Menschen aus aller Welt in den sicheren Hafen einer wohlhabenden und gastfreundlichen Nation führte.

Das Smithsonian – eine weltbekannte Institution, die 21 Museen, 21 Bibliotheken, 14 Bildungs- und Forschungszentren, zahlreiche historische Stätten und sogar einen Zoo umfasst – bewegt sich heutzutage bei der Darstellung der US-Geschichte auf einem schmalen Grat. Obwohl das Institut unabhängig ist, hängt es stark von staatlichen Fördermitteln ab. Infolge von Trumps Executive Order 14253 („Wiederherstellung von Wahrheit und Vernunft in der amerikanischen Geschichte“) steht das Smithsonian unter Druck, die US-Geschichte im Grunde zu beschönigen und den „amerikanischen Exzeptionalismus“ zu propagieren. Eine ausgewogene und wissenschaftlich fundierte Sicht auf die Vergangenheit soll durch eine politisch gefärbte, einseitige Darstellung der Regierungspartei ersetzt werden. Trumps Initiative „zielt darauf ab, die Übereinstimmung mit der Anweisung des Präsidenten sicherzustellen, den amerikanischen Exzeptionalismus zu würdigen, spalterische oder parteiische Narrative zu entfernen und das Vertrauen in unsere gemeinsamen kulturellen Institutionen wiederherzustellen.“ Ein solcher Umgang mit Geschichte lässt jegliche Gegen-Narrative außer Acht und kehrt zu einer unkritischen, vereinfachenden Geschichtsschreibung zurück. Es handelt sich hierbei um einen Prozess der Bereinigung des Narrativs von unerwünschten Ideen – ein Vorgehen, das nichts anderes als „Cancel Culture“ darstellt.

Bislang hat Lonnie G. Bunch III – Sekretär der Smithsonian Institution, afroamerikanischer Historiker und Gründungsdirektor des National Museum of African American History – bei der Aufforderung zur Herausgabe von Unterlagen zu Projekten der Institution stets Kooperationsbereitschaft signalisiert. Er sieht sich dabei konservativen Kreisen gegenüber, die die Behauptung der Trump-Regierung unterstützen, das Institut vermittle „ein unangemessen negatives Bild der Geschichte der Nation, das sich zu sehr auf Themen wie die Ungleichheit zwischen den Ethnien konzentriert“. In der Folge wurden bereits einige Begleittexte in der National Portrait Gallery des Smithsonian, die auf die beiden Amtsenthebungsverfahren gegen Trump Bezug nahmen, behutsam überarbeitet (ähnlich wie Informationstafeln in Nationalparks). Doch Dr. Bunch betont nachdrücklich, dass er dieses Amt bekleidet, um die Integrität der Institution und ihrer Forschung zu wahren und unterschiedliche Perspektiven auf die historische Erzählung der Vereinigten Staaten zu vermitteln: „Ich werde niemals vor dem Thema ‚Race‘ [ethnische Zugehörigkeit/Rasse] zurückweichen“, sagte er. „Das werde ich einfach niemals tun. Das sind wichtige Themen.“ Vorerst hält Dr. Bunch dem Druck stand und denkt nicht daran, das Handtuch zu werfen.

Dass es zu keinen drastischeren Eingriffen gekommen ist, dürfte daran liegen, dass schlichtweg zu wenig Zeit blieb, um die auf rechten Ideologien beruhende Darstellung der US-Geschichte vor den Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag grundlegend umzugestalten.

Trumps Version (und Vision) der US-Geschichte

Trumps Vision des amerikanischen Exzeptionalismus soll im geplanten „National Garden of American Heroes“ (Nationaler Garten amerikanischer Helden) Gestalt annehmen, der im West Potomac Park nahe der National Mall errichtet werden soll. 250 lebensgroße, „realistisch“ gestaltete Statuen sollen die herausragenden Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte repräsentieren. Das Spektrum reicht von Präsidenten, Menschen aus der Politik, dem Militär, der Kunst, dem Entertainment, der Religion und der Zivilgesellschaft. Die New York Times verlinkt eine von der Regierung bereitgestellte Liste potenzieller „Helden“. Ich bezweifle jedoch, dass es einige der dort aufgeführten Bürgerrechtler  wie etwa Coretta Scott King, schwarze Künstler wie Louis Armstrong oder einen Kämpfer für unabhängigen Journalismus wie Edward R. Murrow tatsächlich auf den „Pfad der Helden“ schaffen werden. Womöglich haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Liste zusammengestellt haben, eines nicht mitbekommen: dass in der heutigen Forschung und Geschichtsschreibung angeblich zu viel Wert auf das Thema „Race“ (ethnische Zugehörigkeit) gelegt wird.

Aus den Vorgaben für einen damit verbundenen landesweiten Kunstwettbewerb für Schülerinnen und Schüler geht hervor, dass die Biografien der „Helden“ von allem bereinigt wurden, was als kontrovers oder verstörend empfunden werden könnte. Wie Jennifer Schuessler von der New York Times anmerkt, „legen die 85 Seiten mit Biografien – die den Teilnehmenden als Hilfestellung für ihre Beiträge dienen sollen, welche einen 200 Wörter umfassenden Text enthalten müssen – eine Herangehensweise nahe, die nationale Einheit, Leistungsprinzip und individuelle Rechte betont, dabei jedoch die Tatsache verschleiert, dass viele dieser Helden für Traditionen des Protests und des Widerspruchs stehen.“

Die Auslassung der Ermordung von Präsident Lincoln und Dr. King in den Biografien dieser Helden deutet nicht nur auf eine Beschönigung der Geschichte hin, sondern auch auf eine Art Weichspülung. Als ob sich Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig – direkt oder indirekt – mit Waffengewalt und Amokläufen an Schulen konfrontiert sind, sicherer oder besser informiert fühlen würden, wenn sie eine geschönte Version der Geschichte im Schulranzen haben. Die Siegerbeiträge aus allen Bundesstaaten und Territorien werden vom 25. Juni bis zum 10. Juli im Rahmen von Trumps „Great American State Fair“ auf der National Mall ausgestellt. Die Auswahlkommission wird zweifellos dafür sorgen, dass eine unkritische Heldenverehrung im Mittelpunkt steht. Anstatt die Ideengeschichte zu vermitteln, die die Vereinigten Staaten von Amerika zum Ziel der Träumer aus aller Welt gemacht hat, wird den Schülern die Geschichte „großer Männer“ – und einiger weniger Frauen – in einer gekürzten, leicht verdaulichen Form nahegebracht.

Die aufdringliche Symbolik des geschändeten Weißen Hauses

Die New York Times zitiert Davis Ingle, einen Sprecher des Weißen Hauses, der betonte, dass „Präsident Trump die Hauptstadt unserer Nation anlässlich der historischen Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag Amerikas weiterhin verschönert und würdigt“. Dieser Verschönerungsprozess ist auf dem Gelände des Weißen Hauses und auf der National Mall unübersehbar.

Einen Monat vor der großen Feier am 4. Juli gleicht das „the people’s house“ einer Baustelle; dort, wo bis zu seinem überraschenden Abriss im vergangenen Oktober der Ostflügel des Weißen Hauses stand, klafft nun ein riesiges Loch. An dieser Stelle soll Trumps umstrittener Ballsaal entstehen – ein Bauwerk, das, wie viele Denkmalschützer befürchten, die schlichte Schönheit des Weißen Hauses in den Schatten stellen wird. Die Amerikaner waren stets stolz darauf, dass das Weiße Haus kein Palast ist, sondern ein vergleichsweise kleines, klassizistisches Gebäude, das dem Präsidenten als vorübergehendes Zuhause dient – ​​zur Verfügung gestellt vom amerikanischen Volk. Im Inneren wurde das Haus einer „Trump-Kur“ unterzogen und mit Gold überladen; Jackie Kennedys Rosengarten wurde asphaltiert, um für Gästen das Ambiente eines Country-Clubs zu erzeugen, und das Oval Office wurde nach dem Geschmack des Präsidenten in ein kitschiges, „königliches“ Boudoir verwandelt. Dies ist die Umgebung, die er kontrollieren kann, während seine Politik – von Strafzöllen bis hin zum Konflikt mit dem Iran – zunehmend außer Kontrolle gerät.

Das Gelände des Weißen Hauses wird von einer weiteren Baustelle dominiert: einem riesigen Bogen, der den Standort eines Kampfrings für die Ultimate Fighting Championship (UFC) markiert; diese Veranstaltung soll am 14. Juni auf dem Südrasen des Weißen Hauses stattfinden. Für Uneingeweihte: Die Ultimate Fighting Championship (UFC) ist ein US-amerikanischer Veranstalter von Mixed-Martial-Arts-Kämpfen (MMA). Einer der Eigentümer, Dana White, ist ein enger Freund des Präsidenten. Der Bogen wird als Beleuchtungsgerüst für das „Oktagon“ dienen – jenen Ring, in dem sich die Kämpfer am Geburtstag des Präsidenten gegenüberstehen werden, bekleidet lediglich mit Shorts und barfuß. Ich erspare meinen Leserinnen und Lesern die Einzelheiten zur Geschichte dieses Unternehmens (es gibt einen ausführlichen Wikipedia-Artikel zur UFC), doch hier ist eine kurze Beschreibung der Regeln zusammengefasst von dem Journalisten David Remnick:
„Die Regeln der UFC – sofern man überhaupt davon sprechen kann – sind minimalistisch. Die Kämpfe finden in einem umzäunten Achteck statt. Sie sind brutal, grausam und kurz. Ohren verformen sich regelmäßig zu sogenannten Blumenkohlohren, Nasen brechen, Gliedmaßen werden zertrümmert. Man sieht Ringrichter, die hektisch das Ende des Kampfes signalisieren, während ein Kämpfer den anderen bis zur Bewusstlosigkeit würgt. Verlierer verlassen das Achteck oft schwankend, mit einem Lächeln im Gesicht, benommen und mit einer Gehirnerschütterung. … Die frenetische Reaktion des Publikums ist Teil des Spektakels.“

Kurz gesagt: das Gegenteil dessen, wie sich Menschen in einer zivilisierten Gesellschaft verhalten. Der verstorbene Senator John McCain bezeichnete MMA als „menschliche Hahnenkämpfe“.

Ein Drittel der Eintrittskarten ist angeblich für Militärangehörige reserviert – allerdings mit einer Einschränkung, wie CNN berichtet: „Hochrangige Pentagon-Vertreter stellen Listen von uniformierten US-Militärangehörigen zusammen, denen die Teilnahme an dem UFC-Kampf angeboten wird, den Präsident Donald Trump nächsten Monat im Weißen Haus ausrichtet. Die Tickets werden jedoch nur an diejenigen vergeben, die die militärischen Vorgaben zur körperlichen Verfassung erfüllen – so geht es aus internen Richtlinien hervor, die CNN vorliegen, sowie aus Informationen von mit dem Verfahren vertrauten Quellen.“

Das von der Gruppe „Freedom 250“ organisierte Spektakel um Trump dient rein der Außenwirkung: eine „Reality-Show“, inszeniert auf der Grundlage einer geschönten, revisionistischen Geschichtsauffassung und geprägt von der Dominanz starker Männer. Hätte man doch bloß den Festsaal fertiggestellt – denn alle Aufnahmen des Weißen Hauses an diesem glorreichen 4. Juli werden eine riesige Baugrube zeigen: ein unvollendetes Projekt inmitten von Zerstörung. Hinzu kommt die „Verschönerung“ des Reflecting Pool: Er wird in einem „Miami-Blau“ gestrichen, das eher an ein riesiges Schwimmbecken erinnert als an ein würdevolles Wasserbecken, das die historische Umgebung reflektiert. Trump prahlt mit der Größe des Beckens, nicht mit seiner Bedeutung – wobei die Größe stets dieselbe geblieben ist, ganz unabhängig von Trumps Eingriffen.

Wie sinnbildlich für diese Präsidentschaft.

Wie feiert man den 250. Geburtstag der Unabhängigkeitserklärung unter Trump?

Rund zwei Drittel der amerikanischen Wählerinnen und Wähler lehnen die Präsidentschaft Trumps ab. Wie der Analyst Nate Cohn darlegt: „Die jüngste Umfrage von Times und Siena ergibt, dass nur 37 Prozent der Amerikaner und Amerikanerinnen die Amtsführung von Präsident Trump gutheißen; damit bewegen sich seine Zustimmungswerte in politischem Neuland.“ Um dies in den richtigen Kontext zu setzen – da viele Beobachter hier in Europa und anderswo wohl einwenden würden, die Zustimmungswerte seien „immer noch“ erstaunlich hoch – sei angemerkt: „Unserem Durchschnitt zufolge lag die Zustimmung zu keinem Präsidenten in den letzten 17 Jahren länger als einige wenige Tage unter 38 Prozent.“

Die Feierlichkeiten zum 4. Juli sind normalerweise eine Familienangelegenheit, bei der im ganzen Land Paraden, Feuerwerke und Grillfeste genossen werden. Vielen Amerikanerinnen und Amerikanern ist in diesem Jahr jedoch nicht nach Feiern zumute – was besonders traurig ist, denn dieses riesige Land ist (und war) weit mehr als nur die Trump-Regierung und ihre Politik. Doch Krieg wird im Namen aller Bürgerinnen und Bürger geführt. Einwanderer (und sogar ganz normale amerikanische Staatsbürgerinnen und -bürger) werden von der Straße weg verschleppt, unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert und meist abgeschoben. Den Schwächsten werden – in einem der reichsten Länder der Welt – Gesundheitsversorgung und Lebensmittelmarken verweigert. Hilfen für die Ärmsten der Welt werden gekürzt. All das geschieht in eurem Namen, ob es euch gefällt oder nicht.

Meine Geburtstagswünsche

Liebe amerikanische Freundinnen und Freunde: Bitte holt euch euer Land zurück.

Auch wenn ihr euch heutzutage nicht einig seid, wogegen ihr protestieren sollt, und das Leben in dieser düsteren Version der USA immer schwieriger wird: Die No-Kings-Proteste waren wirksam, weil sie viele von euch zusammengebracht haben. Doch sie reichen nicht aus, um den Druck aufrechtzuerhalten. Wendet diese verzerrte Version von Trumps Amerika zum Besseren und besinnt euch wieder auf eure besten Seiten (Lincolns „better angels“). Die mutigen Menschen in Ungarn haben uns den Weg gewiesen.

Wandel ist möglich, und Mut wirkt ansteckend. Amerikanerinnen und Amerikaner sind bekannt für ihre pragmatische „Anpacker-Mentalität“ und ihren Optimismus. Geht am 4. Juli auf die Straße, zeigt eure Kreativität und Lebensfreude und feiert eure chaotische, komplizierte, aber unverzichtbare Demokratie. Sie lebt noch, doch sie braucht euch, damit sie gesehen und gehört wird. Und wir werden euch aus dem Ausland anfeuern, denn ein Stück des Geburtstagskuchens und des Lebens in den USA ist afrikanisch, asiatisch, europäisch …

Happy Birthday, USA!

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Quellen

https://en.wikipedia.org/wiki/German_Americans
https://www.deutschland.de/en/usa/us-immigration-americas-german-roots
https://williampennfoundation.org/news/william-penn-city-planner-democracy
https://www.britannica.com/biography/Francis-Daniel-Pastorius
https://christianhistoryinstitute.org/magazine/article/germans-have-landed
https://americanhistory.si.edu/explore/exhibitions/in-pursuit?utm_source=si.edu&utm_medium=referral&utm_campaign=MyVisitSI
https://en.wikipedia.org/wiki/Smithsonian_Institution
https://www.nytimes.com/2026/01/08/arts/design/smithsonian-trump-pressure.html
https://www.nytimes.com/2026/05/21/arts/design/smithsonian-museum-wall-text-politics.html
https://www.nytimes.com/2026/05/28/arts/design/lonnie-bunch-smithsonian-american-aspirations.html
https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/2025/08/letter-to-the-smithsonian-internal-review-of-smithsonian-exhibitions-and-materials/
https://freedom250.org/events/student-art-contest/american-heroes-biographies.pdf
https://www.nytimes.com/2026/05/02/us/politics/trump-garden-of-heroes-statues.html
https://www.nytimes.com/2026/04/24/arts/trump-garden-heroes-king.html
https://edition.cnn.com/2026/05/29/politics/us-military-ufc-white-house-weight
https://www.newyorker.com/culture/the-new-yorker-interview/dana-white-thinks-everyones-a-fighter
https://www.nytimes.com/interactive/polls/donald-trump-approval-rating-polls.html