Happy Birthday, USA? Einige Gedanken zu unserer gemeinsamen Geschichte … und gute Wünsche aus dem Ausland

Die USA bereiten sich auf den 250. Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli vor, mit dem die Anfänge der Vereinigten Staaten von Amerika gewürdigt werden. Doch wie kann man die stolze Geschichte der Demokratie feiern, wenn sich in den vergangenen anderthalb Jahren so vieles verändert hat, das unsere geschätzten Werte auf den Kopf … Weiterlesen …

Wir wissen, wie man die Demokratie schützt. Aber warum tun wir es nicht effektiver?

Demokratischer Ideale mit Leben zu füllen muss bei den Jungen beginnen, indem man ihnen eine Stimme gibt. Doch ist es eine lebenslange Aufgabe für uns alle. Die strategische und zielgerichtete Stärkung unserer Gemeinschaften ist die Grundlage für Sicherheit und Wohlstand und entzieht dem Extremismus den Sauerstoff. Das erfordert Anstrengung. Aber diese Anstrengung ist notwendig und lohnenswert, um das Vertrauen in unsere demokratischen Gesellschaften von Grund auf wiederherzustellen. Weiterlesen

Kultur IST die Antwort:  Warum die Einschüchterungsstrategie der Trump-Regierung scheitert

Künstlerinnen und Künstler, Sportlerinnen und Sportler, und die Menschen auf den Straßen in großen wie in kleinen Städten erheben ihre Stimme. Sie setzen der Botschaft des Hasses und der Ausgrenzung der Trump-Regierung Kreativität, Positivität und Entschlossenheit entgegen. Und es funktioniert. Weiterlesen

Für Europa einstehen: Ein Vorsatz für das Neue Jahr

Dieser Blogbeitrag ist mein Versuch, den Blick auf Europa zu beeinflussen – weg von ständiger Kritik im In- und Ausland hin zu einer optimistischen Sichtweise. Lasst uns den europäischen Traum wiederbeleben und den Plänen der aktuellen US-Regierung entgegenwirken, diesen Traum in einen rechtsgerichteten Albtraum zu verwandeln.
Im zweiten Teil des Blogs erklärt Dr. Manfred Stinnes in einem kurzen Interview, warum sich das Verhältnis der USA zu Europa so grundlegend verändert hat und was wir alle tun können, um liberale Demokratien beiderseits des Atlantiks zu stärken. Weiterlesen

“Hoffnung ist das Ding mit Federn”

Manchmal müssen wir uns daran erinnern, dass es Grund zur Hoffnung gibt. Wir werden mit negativen Nachrichten überschwemmt, doch es gibt Lichtblicke, wenn wir uns erlauben, danach zu suchen.
Einer davon ist die Stiftung „The Day After“ in der Ukraine. Mitbegründerin Iryna Drobovych hat den Mut, sich inmitten des Krieges Frieden vorzustellen. Sie und ihre Kolleginnen ermutigen Frauen, sich auf die Zeit des Wiederaufbaus vorzubereiten und Führungsrollen zu übernehmen. Für ein sehr persönliches Interview mit Iryna und meine Gedanken zum Thema „Hoffnung“, inspiriert von Vögeln und Poesie, lesen Sie bitte weiter … Weiterlesen

Staatsfeinde? Hochschulbildung unter Beschuss

Die Trump-Regierung bezeichnet amerikanische Universitäten als „Inkubatoren des Wokeness“, wirft ihnen „ideologische Indoktrination“ vor und setzt sie durch das Zurückhalten von Forschungsgeldern unter Druck. Ausländischen Studierenden wird mit Misstrauen begegnet. Sie werden bei der Beantragung eines Visums verschärft befragt oder es wird ihnen mit der Annullierung ihres Visums während ihres Studiums in den USA gedroht. Trump scheint sich an autoritären Regimen zu orientieren, die progressive Institutionen attackieren oder sogar massiv gegen landesweite Studierendenproteste wie in Serbien vorgehen. Weiterlesen

Paraden, Proteste und Patriotismus

Der Juni war für Beobachter der US-Politik ein aufregender Monat. Wir erlebten eine Militärparade neben landesweiten Protesten, einen Militärangriff auf iranische Atomanlagen, politisch motivierte Morde, Razzien durch die Einwanderungsbehörde und Auseinandersetzungen um die „Big Beautiful Bill“ im Kongress. Dieser Blogbeitrag gliedert sich in zwei Teile: eine Erinnerung an eine Militärparade ganz anderer Art als die am 14. Juni in Washington D.C.; und ein Interview über die aufkommende Protestbewegung mit Lecia Brooks, ehemaliger Stabschefin des Southern Poverty Law Center in Alabama, und dem Historiker David Goldfield, Robert Lee Bailey Professor für Geschichte an der University of North Carolina. Weiterlesen

Die „getarnte Tyrannei“:  Wie die US-Regierung Deutschland sieht

Schon in seiner ersten Amtszeit äußerte Doanald Trump scharfe Kritik an Deutschland und drohte mit einem Teilabzug amerikanischer Truppen. Nach der Rede des Vizepräsidenten J.D. Vance bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar, in der er Europas politische Führung, die Migrationspolitik und eine angebliche Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisierte, legt US-Außenminister Rubio nun nach. Weiterlesen

Ein Plädoyer für den kulturellen und akademischen Austausch: Lasst ihn uns erhalten!

Die von der Trump-Regierung geplanten Kürzungen des kulturellen Austauschs und die Angriffe auf akademische Einrichtungen betreffen nicht nur die USA. Sie machen die Welt unsicherer, weniger gesund und weniger intelligent. Halten wir unseren Teil der Abmachung ein und sichern wir die Finanzierung gemeinsamer, lebensrettender Forschung und den freien Austausch von Ideen. Weiterlesen

Ein verändertes Land, eine veränderte Welt

Der Abbau des Verwaltungsstaats durch die Trump-Administration und die Infragestellung langjähriger, vertrauensvoller Allianzen dominieren die Nachrichtenlage und bereiten amerikanischen und europäischen Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen Sorgen. Wie reagieren wir auf die Informationsflut? Gibt es Anzeichen für Widerstand zugunsten demokratischer Normen? Eindrücke aus den USA und Deutschland. Weiterlesen

Sag mir, wo die Frauen sind . . . Gedanken zum Internationalen Frauentag

Was bedeutet es, dass Frauen in der Politik noch immer unterrepräsentiert sind? Wie wirkt sich das auf unseren Alltag aus? Wie jonglieren Frauen Familie und Beruf? Und wovon träumen junge Frauen? Ein paar Gedanken zum Internationalen Frauentag…. Weiterlesen

Die Lektionen, die wir vergessen: Von CARE über die Luftbrücke bis zur Zerlegung von USAID

Die neue U.S.-Regierung verlernt die Lehren aus CARE, der Luftbrücke, Soft Power und stabilen Allianzen. Nicht mit einem Federstrich, sondern mit einer einfachen E-Mail wurde Präsident Kennedys Vision einer besseren Welt, die noch immer von vielen Amerikanerinnen und Amerikanern geteilt wird, zerstört. Weiterlesen

Gedanken zur Erinnerungskultur

Letztes Wochenende habe ich After noch einmal gelesen, das Memoir der amerikanischen Künstlerin und Schriftstellerin Mindy Weisel, meiner engen Freundin. Mindy ist die Tochter von Holocaust-Überlebenden. Das Buch ist fast ein Sammelalbum mit Abbildungen handschriftlicher Notizen, Fotos und dem Meldeblatt ihres Vaters aus dem damaligen Vertriebenenlager Bergen-Belsen. Vor allem aber stellt das Buch Mindys künstlerische Arbeit vor, veranschaulicht ihren kreativen Prozess, den schmerzhaften Weg von der visuellen Trauer um die Vergangenheit ihrer Eltern hin zur Feier des Lebens. Mindys Berufung ist die Suche nach dem Schönen, in ihrer Kunst, ihrem Leben und der Welt um sie herum. Es ist die heilende Qualität des Schönen, die sie in ihrem Schreiben und ihrer Kunst erforscht und mit uns teilt. Kinder tragen das Trauma ihrer Eltern. Mindy trägt es sogar mit sich in ihrem Reisepass. Ihr Geburtsort ist Bergen-Belsen, wo sie 1947 als Tochter zweier entfernter Cousins, die sich dort trafen, geboren wurde. Weiterlesen

La La Land ist abgebrannt….

Nur noch wenige Tage sind es bis zur Amtseinführung von Donald Trump. Der Versuch der Demokratischen Partei, mit einer (verhältnismäßig) jungen, intelligenten, amtserfahrenen Kandidatin eine zweite Amtszeit des greisen Milliardärs zu verhindern, ist gescheitert. Sie verlor die Wahl, wenn auch knapper als landläufig dargestellt. Ihre Message von Zuversicht und Packen-wir’s-an (“Hard Work IS Good Work”) kam bei der Mehrzahl der Wähler letztendlich nicht an. … Weiterlesen